Bedingungen bezüglich Erwerb und Verwendung von Token

 

  1. Einführung

 

Das Angebot der Anbieterin kann durch Nutzer in Teilen nur gegen ein Entgelt genutzt werden.

 

Das Entgelt für die Nutzung des Angebotes kann in Teilen durch eine Einmalzahlung erfolgen, sofern das Entgelt für die Nutzung des Angebotes (zumindest auch) in der Währung eines gesetzlichen Zahlungsmittels ausgewiesen wird. Da Zahlungen stets zu Zahlungsverkehrskosten führen, die außer Verhältnis zu dem eigentlichen Entgelt stehen, kann das Entgelt für die Nutzung des Angebotes der Anbieterin auch in Token geleistet werden.

 

  1. Gegenstand

 

Der Scoopie ist ein ausschließlich von der Abrechnungsstelle (siehe Allgemeine Nutzungsbedingungen) nach Maßgabe dieser Bedingungen ausgegebener Token als Gutschein zur Nutzung entgeltpflichtiger Angebote der Anbieterin, sofern die Nutzung des Tokens nicht im Einzelfall ausdrücklich ausgeschlossen ist.

 

III.   Erwerb von Scoopies

 

Scoopies können erworben werden durch Kauf gegen Zahlung sowie als Bonus- Scoopies in sonstiger Form durch Teilnahme an Gewinnspielen, Befragungen oder ähnlichem.

 

Der Erwerb von Scoopies durch den Nutzer erfordert die Registrierung eines Benutzerkontos.

 

  1. Nutzung von Scoopies (Einlösung)

 

  1. Scoopies können nur für die digitale Nutzung des Angebotes der Anbieterin genutzt (eingelöst) werden, sofern die Verwendung der Scoopies nicht im Einzelfall ausdrücklich ausgeschlossen oder eingeschränkt ist. Die Nutzung der Scoopies erfolgt ausschließlich über das Benutzerkonto des Nutzers. Ein Scoopie kann nur einmalig verwendet werden.

 

  1. Scoopies können nicht für Versandkosten und andere Nebenkosten im Zusammenhang mit der Nutzung des Angebotes der Anbieterin genutzt (eingelöst) werden, sofern nicht ausnahmsweise etwas anderes gilt.

 

  1. Bei Rückabwicklung von mit Scoopies bezahlten entgeltpflichtigen Angeboten der Anbieterin, wird das in Scoopies geleistete Entgelt ausschließlich in Scoopies erstattet. Eine Barerstattung ist nicht möglich.

 

  1. Die Veräußerung von Scoopies an Dritte ist derzeit nicht gestattet. Die Übertragung von Scoopies auf Dritte ist derzeit ausgeschlossen.

 

  1. Die Barauszahlung von Scoopies sowie die nachträgliche Anrechnung auf genutzte Angebote sind nicht möglich.

 

  1. Änderung der Rechtsnatur von Scoopies

 

Sofern die Anbieterin die Erlaubnis zur Ausgabe eines Scoopie als Rechnungs- und Zahlungseinheit erhält, werden Scoopies nicht mehr als Tokens (siehe Ziffer I.) ausgegeben, sondern ausschließlich als Rechnungs- und Zahlungseinheiten. Scoopies, die der Nutzer noch als Token erworben hat, kann dieser weiterhin als Token nach den vorherigen Bestimmungen nutzen oder durch formlose Erklärung entsprechend im Verhältnis 1 zu 1 umtauschen, es sei denn, die Umtauschbedingungen sehen Abweichendes vor oder der Nutzer widerspricht dem Umtausch. Ferner kann der Umtausch von weiteren gesetzlichen, behördlichen oder anderen rechtlichen Voraussetzungen abhängig sein.

 

  1. Verwaltung des Benutzerkontos und Verjährung

 

  1. Sollte sich der Nutzer für einen ununterbrochenen Zeitraum von 365 Tagen nicht in seinem Benutzerkonto anmelden, obwohl er über ein Guthaben an Scoopies verfügt, so erhebt die Anbieterin nach Ablauf dieser Frist eine Verwaltungsgebühr von 100 Scoopies für jeden Kalendermonat, in dem sich der Nutzer nicht in seinem Benutzerkonto anmeldet. Sollte das Guthaben des Nutzers an Scoopies weniger als 100 Scoopies betragen, wird lediglich eine Verwaltungsgebühr in Höhe dieses Guthabens erhoben. Ein negativer Saldo des Nutzers ist damit ausgeschlossen. Nach Anmeldung in seinem Benutzerkonto beginnt die Frist nach Satz 1 neu an zu laufen.

 

  1. Bonus-Scoopies verjähren in drei Jahren, sofern der Nutzer sich nicht innerhalb von dem Tag der Verjährung vorangegangenen 365 Tagen in seinem Benutzerkonto angemeldet hat.

 

  1. Die Regelung der Ziffer VI. Nr. 1 verliert mit Umtausch des Scoopie in eine Rechnungs- und Zahlungseinheit nach Ziffer V. seine Wirksamkeit.

 

 

VII.  Schlussbestimmungen

 

  1. Diese Bedingungen ergänzen die Allgemeinen Nutzungsbedingungen.

 

2.         Soweit in den Vereinbarungen nicht anders angegeben, berührt die Unwirksamkeit oder Nichtdurchsetzbarkeit einer Bestimmung der Vereinbarungen oder eines Teils davon, unabhängig vom Grund der Unwirksamkeit oder Nichtdurchsetzbarkeit, nicht die Wirksamkeit oder Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen der Vereinbarungen.